8. Mai 2018

Projekt Wiederansiedlung Wiedehopf

In einer gemeinsamen Initiative vom BUND und dem NABU Lörrach bemühen sich beide Naturschutzorganisationen um die Wiederansiedelung des Wiedehopfes in Grenzach-Wyhlen. Nach erfolgreichen Projekten im Kaiserstuhl und Markgräflerland, sehen wir auch hier sehr gute Chancen der Wiederansiedelung. Sehr oft verhindert eine Reviergründung, bei sonst geeignetem Lebensraum, eine nichtvorhandene Bruthöhle, dieser Mangel ist nun behoben worden. Wir danken dem Gemüsebau Hanjörg Lang aus Wintersweiler für die Erlaubnis, den Brutkasten auf dem Gelände des Rebhanges am Hornfelsen aufhängen zu dürfen.

Wir halten sie an dieser Stelle über den weiteren Projektverlauf auf dem Laufenden.

13. April 2017

Insektentagung in Grenzach

Der BUND macht auf eine Tagung zum Thema
"Hotspot Biodiversität am südwestlichen Dinkelberg"
am 22. April in Grenzach

aufmerksam. Grundlage für diese Tagung ist ein Insektenmonitoring in den Jahren 2008 bis 2011, bei der der BUND tatkräftige Hilfe geleistet hat. In diesem Zeitraum wurden in vielen Fallen an sehr verschiedenen Standorten Insekten gefangen und zur Bestimmung an Fachleute in ganz Europa übergeben. Fachreferenten aus ganz Deutschland werden an diesem Tag nicht nur über den Buchsbaumzünsler referieren. Die Vorträge beginnen im Haus der Gemeinde in Grenzach um 09:00h, und enden voraussichtlich gegen 16:00h. Das ganze Programm, mit allen Themen und Referenten, findet sich auf diesem Doppelblatt. Wir laden ganz herzlich alle interessierten Gäste zu dieser einmaligen Gelegenheit ein und wünschen viel Vergnügen.

24. August 2017

Amphibienvernetzung am Grenzacher Oberberg

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gibt es die Teiche unterhalb des Dengeligeistes, die Amphibien wie Insekten einen Lebensraum bieten. Nachdem Wolfgang Scharf, Bewohner des Neufeldgebietes in den Teich angelegt und gepflegt hat, liegt die Biotoppflege nun in der Obhut der BUND-Ortsgruppe Grenzach-Wyhlen.
Ein neues Konzept der Amphibienvernetzung auf dem Neufeld wurde in den letzten Jahren entwickelt. Zusammen mit der Forstbehörde wurden weitere kleine Teiche angelegt, die mehr oder weniger als Laichplätze angenommen werden. Im bekannten "Gumpen" gab es früher wohl auch Froschlaich zu finden, aber wenn man heute dort spazieren geht, leistet einem nur ein romantisch veranlagtes Entenpaar Gesellschaft.

Weitere Infos in der Presse
"Die Teiche brauchen weiter die Pflege" (August 2017 Badische Zeitung)
"Im Wald soll es weiterhin quaken" (August 2017 Oberbadische Zeitung)

17. Juli 2019

"Ungewisse Zukunft für den Buchs"

„Derzeit ist der wilde Buchs im ganzen Wald in Grenzach-Wyhlen irreparabel geschädigt“, sagt Boris Krause Vorstand der BUND Ortsgruppe Grenzach-Wyhlen in einem Interview mit der Badischen Zeitung.
Der Schädling, der zur Familie der Schmetterlinge gehört, wurde im Jahr 2010 erstmals in der Region zum Thema. „Baumärkte hatten ihn eingeschleppt, weil sie billige Buchsbäume aus Asien importiert haben“, erzählt der 57 jährige. Obwohl Naturschutzverbände schnell Alarm geschlagen hätten, war der Zünsler nicht mehr aufzuhalten.

„Im Jahr 2017 hat sich der Zünsler plötzlich explosionsartig vermehrt und den gesamten Wald befallen“, erzählt er. Die Folgen waren verheerend. In diesem Jahr stellte Krause das Monitoring ein, das er ehrenamtlich durchgeführt hatte. „Es gab ja keinerlei grünen Buchs mehr, alles war
kahl.“

Den vollständigen Artikel in der Badishen Zeitung gibt es hier.

Schützenswerte Biotope

Auf diesem Teil der Internetseite wollen wir Ihnen die schützenswerten Biotope unserer Gemeinde vorstellen. Die Gemeinde besitzt eine reichhaltige und abwechslungsreiche Fauna und Flora die sich in vorhandenen Magerwiesen, einem beschattetem Waldbach, einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft, kieshaltigen Flächen in Rheinnähe, einer Flachwasserzone am Rhein, einem Lebensraum für den Biber und geschützten Bereichen für Jungfische am Rhein wiederspiegelt.

Zudem machen wir auf überregionale bundesdeutsche Projekte des BUND aufmerksam. Nutzen Sie bitte die Navigationsflächen auf der linken Seite.



FFH Gebiet

Die FFH-Richtlinie (Fauna = Tierwelt, Flora = Pflanzenwelt, Habitat = Lebensraum) wurde am 21.Mai 1992 als „Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen" beschlossen. Zusammen mit der Vogelschutzrichtlinie bildet sie die zentrale Rechtsgrundlage für den Naturschutz in der Europäischen Union.

Das vorrangige Ziel der FFH- und EG-Vogelschutzrichtlinie ist die Erhaltung bzw. Wiederherstellung und Sicherung der in Europa vorhandenen biologischen Vielfalt. Durch die FFH-Richtlinie werden die europaweit gefährdeten, natürlichen und naturnahen Lebensräume sowie die Vorkommen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten geschützt.

Mehr Info unter Landesanstalt für Umwelt Baden-Würrtemberg.

Unser Naturschutz-Tipp

Wer ein Herz für Tiere hat, sollte im Herbst seinen Garten nicht blitzblank aufräumen. Laubreste, Reisighaufen und verblühte Blumen sollten nicht vollständig entsorgt werden. Sie können im Winter verschiedenen Tieren Unterschlupf und Futter bieten. Stauden, Sträucher und Blumenreste liefern zum Beispiel bestes Vogelfutter: Körnerfresser wie Finken, Ammern und Zeisige bedienen sich an den Samenständen von Blumen. Heimische Sträucher wie Schneeball und Heckenrosen bieten ebenfalls Nahrung für hungrige Vögel. Alte Blüten und Pflanzenstängel bieten außerdem vielen Insekten Möglichkeiten zur Überwinterung. Wildbienen etwa legen ihre Eier in hohle, trockene Pflanzenstängel. Dort überwintern dann die Larven und schlüpfen im kommenden Jahr.

Mehr dazu unter www.bund.net/bund-tipps/

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