Chemische Altlasten in der Kesslergrube

Die ehemalige Kesslergrube befindet sich direkt am Rheinufer im westlichen Bereich des Betriebsareals der Fa. BASF (ca. 2/3 der Fläche) und einem daran angrenzenden Roche-Areal,( ca. 1/3 der Fläche).

Die Grube wurde von 1913 bis zur Schliessung 1976 neben Hausmüll, Bauschutt und Erdaushub auch mit erheblichen Mengen chemischer Abfälle verfüllt.

Die Gesamtfläche der Kesslergrube beträgt 52 000 m2, das verfüllte Volumen ca. 310 000 m3. Die maximale Tiefe der Altlast beträgt 13 m (Mittelwert 6 m).

Der Inhalt der Kesslergrube wurde 2011 von der Altlastenbewertungs-kommission des Landes B-W für "sanierungsbedürftig" erklärt. In der Folge liessen die beiden Firmen Roche und BASF entsprechende Konzepte erstellen, welche der zuständigen Behörde im Landratsamt Lörrach im März 2013 und dem Gemeinderat von Grenzach-Wyhlen im Juni 2013 erstmalig vorgestellt wurden.

Weitere Infos und Links

Internetseite der Kesslergrube
Internetseite Zukunftsforum Grenzach-Wyhlen

Auswahl von Presseartikeln zum Thema Kesslergrube

Badische Zeitung

September 2017
"Riehen schliesst sich Klage an"
"BASF kann Kesslergrube einkapseln"

August 2016
"Roche informiert über die Baufortschritte am Perimeter 1 der Kesslergrube"
Februar 2017
"Der Kampfgeist ist geweckt, der Degen geschliffen"

"Altlast Kesslergrube: RP will Einkapselung in Grenzach-Wyhlen erlauben"

 

Oberbadische Zeitung
September 2017
"RP: Geplante Einkapselung ist rechtmäßig"
Dezember 2016
"Halbzeit"

Februar 2017
"BASF darf Bodenaltlast einkapseln"
"Einkapselung: EVP Riehen ist strikt dagegen"


 

 



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