Biotoppflege in der Kiesgrube

Das Biotop Kiesgrube Wyhlen ist ein Naturschutzgebiet von europäischem Rang (FFH-Gebiet). Es hat sich zudem in den vergangenen Jahren auch als ein sehr geschätztes Gebiet für nahe Naturerfahrung etabliert, welches Menschen das Erleben der vielfältigen Natur ermöglicht. Damit dies so bleibt, bedarf es einer kontinuierlichen, jährlichen Biotoppflege, für welche sich der BUND mit Helfern seit Jahren engagiert.

Das Biotop Kiesgrube Wyhlen bietet Pflanzen und Tieren der Flussaue einen wichtigen Ersatzlebensraum. Deshalb gibt es für das Gebiet auch die Bezeichnung ‚Lebendige Flusslandschaft Wyhlen’. Der ursprüngliche Lebensraum am Rheinufer ist durch die starke Veränderung (Verschlechterung) reduziert oder verschwunden, z.B. Kiesstreifen am Ufer durch den Bau der Flusskraftwerke oder Befestigung des Ufers.
Früher wurde der Gehölzaufwuchs am Rheinufer durch die jährlichen Hochwasserphasen des Rheins ‚weggeschwemmt’. Diese Funktion des Flusses übernimmt in der Kiesgrube Wyhlen die Biotoppflege, indem der Gehölzaufwuchs ausgerissen oder abgeschnitten wird. Hier geht es um das Begrenzen des Aufwuchs an Gehölzen (Robinien, Pappeln, Weiden) sowie sich ausbreitenden Brombeeren in einigen Bereichen. Aber auch die Menschen haben dadurch Vorteile, weil die Sicht auf die vielfältige, sich reizvoll entwickelnde Natur in der ehemaligen Kiesgrube erhalten bleibt.

Die BUND-Ortsgruppe führt die Biotoppflege in der Kiesgrube Wyhlen schon seit mehr als 20 Jahren durch. Beteiligt an den Massnahmen sind der Soziale Arbeitskreis Lörrach-Rheinfelden (SAK) und freiwillige Helfer aus dem Ort. Zu den letzteren gehören Erwachsene aber auch häufig Jugendliche (über Kontakte zu Eltern, Schulen, Kirchen, Vereine). Die Aktionen werden teilweise finanziert über Landes-Naturschutzmittel (nach der sog. Landespflegerichtlinie). Auch die Gemeinde als Haupteigentümer der Biotopflächen leistet einen wichtigen Beitrag, indem die Pflege der Wege vom Werkhof übernommen wird.



Klimaschutz

Am 12.12.2015 beschliesst die UN-Klimakonferenz in Paris die Erderwärmung auf weniger als 2C° zu begrenzen. Der BUND wird immer wieder Gemeindeentscheidungen in bezug auf dieses Ziel bewerten.

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Unser nächstes Treffen findet am Mittwoch 31.Januar um 19:30 Uhr im Gasthof am Kraftwerk statt.