14. Juli 2013

Stellungnahme zur Installierung des Steges an der Salzlände

Der BUND und der NABU unterstützen in einer gemeinsamen Erklärung das Widerspruchsverfahren des Fischereivereins gegen die wasserrechtliche Genehmigung der neuen Steganlage des WSC in inhaltlicher und formaler Form, völlig inakzeptabel finden wir die Schaffung vollendeter Tatsachen. Insbesondere verurteilen wir den Bau des Steges auf der westlichen Seite der Slipanlage sowie die Ignorierung des laufenden Widerspruchsverfahrens. Wir fordern den Vorbehalt eines Widerrufs der bestehenden Genehmigung und/oder nachträgliche Auflagen.

Wir sehen keinerlei Bedarf eines Steges von 36m Länge für die Slipvorgänge und weisen auf die Begrenzung durch "kurzzeitiges" Befestigen der Boote in der Genehmigung des Landratsamtes hin. Wir sehen eine Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit, weil die Finanzmittel zur Renaturierung des Rheinufers in Höhe von ca. 35.000 Euro durch Spenden von Einzelpersonen und Organisationen aufgebracht wurden. Zudem ist das Wohl der Allgemeinheit beeinträchtigt, weil der Uferbereich aus Gründen des Unfallschutzes für Nichtmitglieder des WSC gesperrt werden wird.

Wir fordern die Verlagerung auf die östliche Seite der Slipanlage und ein Verbot der Inbetriebnahme bis zum Abschluss des Widerspruchsverfahrens. Den vollständigen Wortlaut finden sie hier.



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