Jubiläumsfeier zum 30jährigen Bestehen

Das 30jährige Bestehen der BUND Ortsgruppe Grenzach-Wyhlen gab Anlass für eine besondere Monatsversammlung Ende Januar im Hotel Eckert. Die Gründung der Ortsgruppe im November 1983 hat Herwig Eggers zum Anlass genommen die Gründungs- und langjährigen Mitglieder zu ehren.

Markus Wursthorn von der BUND OG. Lörrach und  Vertreter vom Regional- und  Landesverband ließ die Geschichte Revue passieren. Vieles, was heute selbstverständlich ist, musste damals hart erkämpft werden. Es ging um bessere Luftqualität und um das Waldsterben, die Kulturlandschaften wurden intensiver genutzt, auch die Atomkraft, obwohl nicht unmittelbar auf dem Gemeindegebiet präsent, war ein Thema. Dann kam die Zeit der Errichtung von Schulbiotopen, Kinderferienprogramme wurden durchgeführt, auch für den Erhalt der Ulme im Schlossmattenareal wurde intensiv gekämpft. Besonders hervorheben wollen wir auch den Agenda Prozess, dessen Ergebnissen wir uns noch immer verpflichtet fühlen. In den letzten Jahren haben wir uns an der Diskussion um die Umgehungsstraße beteiligt, haben eine fundierte Stellungnahme zum Ansiedlung der Entsorgungsfirma Zimmermann erstellt, haben die gesetzeswidrige Nutzung eines FFH Schutzgebietes durch das BRW öffentlich gemacht und zusammen mit dem Fischereiverein um einen schützenswerten, renaturierten Uferbereiche am Rhein gekämpft. Immer wieder haben wir im Zusammenschluss mit anderen Umweltschutzgruppen (NaBu Deutschland, Greenpeace) Stellungnahmen zu Projekten in unserer Gemeinde verfasst, regelmässig haben wir Kommentare und Stellungnahmen zum Flächennutzungsplan und zu Bebauungsplänen verfasst.

Der anwesende Bürgermeister Jörg Lutz sprach den Aktivisten für ihr geleistetes Engagement seinen Dank aus. Er wies auf die Anlage des Biotops in der stillgelegten (Sutter) Kiesgrube hin und erwähnte deren dauerhafte Pflege durch BUND Mitglieder. Er erinnerte an die Organisation von öffentlichen Terminen bei denen Bürger unserer Gemeinde sich an der Pflege des Biotops beteiligen können, aber auch Pflegeveranstaltungen in der Kiesgrube mit Hilfe von Novartis-Mitarbeitern oder Schülern. Er erwähnte das erstellte Schulbiotop am Schulzentrum, und die Kinderferienprogramme. Auch für die regelmässige und fundierte Beteiligung an der Entwicklung unserer Gemeinde sprach er ein herzliches Dankeschön aus und überreichte jedem Mitglied ein Präsent.

In Anwesenheit von Bürgermeister Jörg Lutz sowie dem Vertreter des Regional- und Landesverbandes Markus Wursthorn OG. LÖ. wurden

Manfred Knerr        
BUND-Mitglied seit 1983
Initiative zur  Gründung der  BUND O.G.
1.Vorsitzender von 1983 – 1991
Entwicklung v. Konzepten u. Aktionen
Zahlreiche Stellungnahmen

Michael Koch    
BUND-Mitglied seit 1980  
Gründungsmitglied der BUND-OG.
Stellvertreter des Vorsitzenden v. 1983 – 1993
Verfasser v. Stellungnahmen
Leitung v. Natur- u. Ferienaktion m. Kindern

Gernot Wend     
BUND-Mitglied seit 1983
im Vorstand seit 1991
Verfasser v. Stellungnahmen
Betreuung/Gestaltung des FFH-Gebiets, Wälder bei Wyhlen
(NSG Altrhein, Kiesgrube Wyhlen, Vogelschutzgebiet Gleusen)
Aktive Beteiligung an der Lokalen Agenda
Betreuung v. Vogelarten (z.B. Steinkauz, Schleiereulen, Wasservögel)

Hans Wettstein    
BUND-Mitglied seit 1983
Gründungsmitglied der BUND- OG.
Aktiver, vielfältiger Einsatz für Natur im Ort
Aktive Beteiligung an der Gestaltung/Pflege von wertvollen Biotopen
Langjährige Beteiligung an Natur- u. Ferienaktionen

Albert Hartmann    
BUND-Mitglied seit 1982
Langjährige, aktive Beteiligung an Treffen u. Diskussionen
Besonders kundig u. engagiert für das Thema Ökologischer Weinbau

Erhard Braun        
BUND-Mitglied seit 1985
Langjährige, aktive Beteiligung an Treffen u. Diskussionen
Besonders kundig u. engagiert für die Themen Bäume im Ortsgebiet und Ökologischer Gartenbau    

die BUND-Medaille und Urkunde vom Landesverband durch Herwig Eggers überreicht.

Gudrun Schellhorn und Christine Eckert bekamen für langjährige Treue und Unterstützung der BUND OG. ein Blumenpräsent überreicht.

Manfred Knerr bedankte sich für die Ehrung, es ist sehr schwierig als BUND einen "Fuß" in die Gemeinde zu bekommen. Es gab viele Diskussionen mit dem damaligen Bürgermeister.

Michael Koch berichtet über das Buchswald Symposium in den 90er Jahren, was von hochkarätigen Leuten begleitet wurde und die Anlegung des Schulbiotopes mit Schülern, leider hat man es nie erreicht, Jugendliche in eine BUND Sitzung zu bekommen.  

Hans Wettstein erzählt noch eine kleine Anekdote über die noch stehende alte Eiche in der Talstraße.

Bei einem gemütlichen Zusammensitzen wurden noch einige interessante und lustige Begebenheiten erzählt.

Heidemarie Cappel



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