BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


12. Oktober 2020

Treffen der BUND Ortsgruppe

Blick auf Kesslergrube Foto: I.Blaha

Jeden 3.Donnerstag im Monat gibt es im Familienzentrum Wyhlen
ein Treffen der Ortsgruppe.
Interessierte sind herzlich willkommen.

Nächster Termin

Donnerstag, 15.Oktober 2020
Ort: Familienzentrum Wyhlen, Einbahnstraße
Beginn: 19:00 Uhr

Mehr Infos unter bund-gw(at)gmx.de

4. Oktober 2020

Bäume in Grenzach-Wyhlen

Führung zu besonderen Baumgestalten in Grenzach

Samstag 17. Oktober 2020 von 14:00 – 16:00 Uhr
Referenten:Dr. Jens-Uwe Voss und Ulrich Pfefferer aus Müllheim

Die Führung wird einige sehr spektakuläre und alte Bäume im Emilien-
park und seiner näheren Umgebung vorstellen, beginnend mit den
beiden stattlichen Rosskastanien am Emilianum. Im Park finden sich
noch zahlreiche Baumarten wie Tulpenbaum und Japanischer Schnurbaum,
zu denen Herr Voss so manche Anekdote zu berichten weiß. Nicht zuletzt
wird  er als Toxikologe und Dendrologe den Prozess der Herbstfärbung
der verschiedenen Baumarten vor unseren Augen lebendig erläutern.
Ein Höhepunkt der Führung wird zum Abschluss mit Sicherheit der
Besuch der beiden mächtigen Flatterulmen in der Wohnanlage im
Schlossweg sein. Ulrich Pfefferer wird bei der Führung auch auf
diverse Aspekte der Baumpflege bei Straßen- und Parkbäumen
eingehen. Beide Referenten sind offen für alle Fragen zu Bäumen
aus dem Kreis der Teilnehmer.

Anmeldung erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt

Mail an bund-gw(at)gmx.de oder Telefon 07624 / 912 9487

Kesslergrube

Pressemitteilung

Mit der Abgabe einer umfassenden und vertieften Begründung im Berufungsverfahren "Kessler-Grube" wurde nun ein wichtiger Meilenstein erreicht.

Im weiteren Verfahren wird es besonders um die Frage gehen, was das Bodenschutzgesetz mit der Bezeichnung "dauerhaft" meint. Das Projekt der Firma BASF sieht vor, die Schadstoffe für die nächsten 50 bis 100 Jahren mit einer nur teilweise dichtenden Umspundung zu versehen, welche das Durchströmen der unteren Hälfte der Deponie durch Grundwasser vielleicht reduziert, aber den Austrag von gelösten Schadstoffen in das Grundwasser und  den Rhein nicht unterbindet. Auch erheblich nachteilig einzuschätzen ist, dass sich die Schadstoffe in der oberen, trockenen Hälfte der Deponie in diesem Zeitraum wahrscheinlich kaum verändern werden, so dass dann noch folgende Maßnahmen geplant und auch finanziert werden müssten, welche jedoch fehlen.

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14. September 2020

Vortrag

 Industrialisierung des Hochrheins
- Entwicklung, Vorteile und Hinterlassenschaften
Ein historischer Überblick vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart

Von Kurt Paulus

Mit dem Bau der beiden Rheinkraftwerke Rheinfelden und Wyhlen-Augst an der Wende zum 20. Jahrhundert hielt ein gewisser Wohlstand Einzug am Hochrhein. Die Basler Chemie nutzte die mannigfaltigen Vorteile der deutschen Seite und siedelte sich in Grenznähe an. Allerdings gibt es neben der Sonnen- auch eine Schattenseite:
Heute noch müssen sich die Gemeinden in der Regio Basiliensis mit den Hinterlassenschaften dieser Firmen auseinandersetzen. In alten Kiesgruben sind immer noch undefinierte Konglomerate aus Bauschutt, Hausmüll und Farben, Lösungsmitteln, Ölen, Kohlenwasserstoffen und was die Chemie sonst noch zu beseitigen hat. Diese Altlasten gefährden die Trinkwasserqualität und sind auch noch nach Jahrzehnten sichtbare Schattenseite von bekannten Chemie- und Pharmakonzernen.


Link zum Presseartikel Badische Zeitung
"Wie-der-hochrhein-zum-industriegebiet-wurde"


31. August 2020

Klimawandel und Gesundheit - Was kommt auf uns zu!


Vortrag von Prof. Dr. Andreas Matzarakis
Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes Freiburg

Hitzewellen zählen zu den Extremwetterereignissen
und stellen eine zunehmende Gesundheitsgefährdung
für die Bevölkerung in Europa dar. Nach den derzeit
vorliegenden Klimastudien werden Hitzewellen häufiger
und intensiver. Besonders betroffen sind ältere Menschen,
deren Organismus durch Alter oder Krankheit bereits geschwächt ist.

Mittwoch 16. September 2020 um 19:30 Uhr Haus der Begegnung; Grenzach-Wyhlen

„Klimawandel – Fakten – Lösungsansätze und lokale Auswirkungen“
Was erwartet uns in Zukunft – wie wird unsere Natur, Landschaft und Umwelt in
naher Zukunft aussehen?

Dies sind die Fragen welche uns in dem diesjährigen Veranstaltungsprogramm
„Klimawandel – Fakten – Lösungsansätze und lokale Auswirkungen“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Hochrhein beschäftigen, in dem wir die Auswirkungen des Klimawandels vor Ort in den Mittelpunkt stellen. Dazu finden wöchentlich Veranstaltungen statt. Es geht darum die merk- und erwartbaren Veränderungen in unserer Umwelt aufzuzeigen, etwa in Lokalklima, der Wasserführung und der Artenzusammensetzung der Lebensräume und auch welche Konsequenzen der KLimawandel für Land- und Forstwirtschaft sowie den Naturschutz hat.

Mehr Infos unter www.bund-hochrhein.de 

10. Mai 2020

RätselBILD

Foto: I.Blaha

Wo ist das in Grenzach-Wyhlen?

Kleiner Tipp
Ein wunderbar gelungenes Beispiel dafür, dass angelegte Biotope sich über Jahre zu Naturschätzen entwickeln.
Antwort an bund-gw(at)gmx.de. 

Naturforscher und Künstler bei den Naturfreunden

Familienzeit bei Naturfreunden, Foto: BUND

Die Naturfreunde Grenzach Wyhlen hatten zur Familienzeit
die BUND Ortsgruppe zum Thema Amphibien eingeladen.

Auf den eifrigen Ausruf  "Wir haben schon Laich entdeckt" hin, machte sich die große Zahl von "Naturfreunden" auf den Weg zum Teich des Emilienparks um dort den Froschlaich anzuschauen.
Wissenswertes wie die Frage, wieviel Eier die Frösche wohl ablaichen und was das mit Gummibärchen zu tun hat, wurde in einem Experiment (Gummibärchen in Wasser legen) erklärt. Denn die Eier quellen erst im Wasser auf, ansonsten müssten die Weibchen zuviel Last mit sich rumtragen. Ein kurz vor der Veranstaltung im Rinnstein gefundener, kleiner Bergmolch zeigt dann deutlich, was wechselwarm heisst. Denn der Schwanzlurch wurde richtig munter in der Sonnenwärme. Kinder und Erwachsene freuten sich über den munteren Gesellen, der natürlich im Anschluss an einem geeigneten Platz freigelassen wurde. Die Besonderheiten von Amphibien und ihre Gefährdung waren im weiteren Verlauf des Vormittags ein wichtiges Thema.
Wieviel Naturkunst in den Kindern steckt, konnte man beim Nachbau von Kröten, Fröschen und Molchen entdecken. Die Kinder hatten ihren Spaß und die Erwachsenen entspannten bei Gesprächen am Feuer mit Stockbrot. Weitere Termine und Themen der Familienzeit unter naturfreunde-gw(at)gmx.de

4. März 2020

Familienzeit bei den Naturfreunden

AMPHIBIEN BEI UNS

WANN
Sa. 07. März 2020
10:30 – 12:30 Uhr

WO
Vereinsheim der Naturfreunde GW
Schlossgasse 41a, 79639 Grenzach- Wyhlen OT Grenzach


Kröten, Frösche, Molche und Salamander- sie alle gehören zu den Amphibien…manche bunt- manche unauffällig. Auch in ihrer Lebensweise gibt es viele Unterschiede. Wie können wir den Tieren hier bei uns helfen? Warum und wobei benötigen die Tiere Hilfe? Zu Gast haben wir zu diesem Thema den BUND OG Grenzach Wyhlen mit viel Erfahrung zum Thema! Ausklingen lassen wir die Veranstaltung mit Stockbrot und Marshmallows am Feuer

6. März 2020

ABGESAGT MV

Meister Storch und die neuen Straßenlampen, Foto: I.Blaha

Jahreshauptversammlung der BUND Ortsgruppe
Samstag, den 28.März 2020 um 19:30 Uhr

Familienzentrum Wyhlen
In den Abtsmatten 2
(Eingang Eisenbahnstrasse), 79639 Grenzach-Wyhlen

Die folgende Tagesordnung ist geplant:

1. Begrüssung
2. Bericht des Vorstands
3. Kassenbericht
4. Bericht des Kassenprüfers
5. Ausssprache und Entlastung des Vorstands
6. Neuwahl der Kassenprüfenden
7. Ausblick 2020
8. Verschiedenes

Die Mitglieder, Förderer und Interessierte laden wir herzlich dazu ein.

22. Februar 2020

BUND pflegt Biotope - Viele Jugendliche und aktive Helfer bei der Biotoppflege

Judoclub beim Rückschnitt im Geotop, Foto: I.Blaha

"Warum schneiden wir hier die Sträucher zurück und sägen Bäume ab? Ich dachte wir sollen die Pflanzen schützen."

Für den Natur- und Artenschutz sind Hecken und Sträucher sehr wichtig, aber letztendlich würde alles wieder zu Wald werden, was nicht immer gewollt ist. Denn gerade die Vielfalt an Lebensräumen mit Wald, Feld, Wiese und Teichen, die in den Kulturlandschaften entstanden sind, schafft stabile Ökosysteme für Flora und Fauna. Bevor in der Zeit vom 1.März bis zum 30.September (BNatSchG) keine Bäume, Hecken, lebende Zäune Gebüsche und andere Gehölze mehr abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden dürfen, gab es in der Kiesgrube Wyhlen und dem Biotop am Schulzentrum noch einiges zu tun.
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7. Februar 2020

Amphibienschutz Bettinger Straße

Gullys: Sackgasse für Amphibien Foto I.Blaha

BUND Baden-Württemberg.
„20 Amphibienarten kommen in Deutschland vor, davon sind 18 auch in Baden-Württemberg beheimatet. Noch... Denn 13 dieser Arten gelten als gefährdet. Mittlerweile machen Klimawandel, Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft und viel Verkehr auf den Straßen sogar den einst häufigeren Arten zu schaffen. War der Grasfrosch in den 1960er Jahren noch in Massen vertreten, so dürfte sein Bestand heute auf unter fünf Prozent gefallen sein.“

Auch in diesem Jahr erwarten wir wieder eine Amphibienwanderung über die Bettingerstraße, vor allem im Bereich zwischen Talmatten und Talstraße. Die Amphibien streben Richtung Talbach und müssen die Straße queren. Die Einschränkung der Geschwindigkeit auf 30km/h reduziert die Gefahr für Kröten und Braunfrösche. Wir bitten daher um eine äußerst behutsame Fahrweise, die Strecke wird auch entsprechend beschildert. Die Amphibien streben Richtung Talbach, obwohl dieser im unteren Bereich bereits kanalisiert ist. Sie landen häufig in den Gullys oder erreichen die privaten Gartenteiche als letzte Laichgebiete vor Ort.

Sie können uns gerne beim Amphibienschutz unterstützen.
Für alle Mithelfer werden wir als BUND Ortsgruppe ein Treffen anbieten.

Bitte melden Sie sich unter bund-gw(at)gmx.de.

24. Januar 2020

BUND Termin

5. Dezember 2019

BI Zukunftsforum & BUND-Ortsgruppe fordern ein Budget für Nachhaltigkeit

Hochwasser Kraftwerk Wyhlen-Augst (I.Blaha)

"Beim jüngsten Stammtisch (die BZ berichtete) herrschte Konsens darüber, dass dieGemeinde in Zukunft bei allen Entscheidungen vermehrt auf Nachhaltigkeit wertlegen solle."

Artikel BZ Budget für Nachhaltigkeit

Jeder blickt aus einer anderen Perspektive auf Grenzach-Whylen. Die Stammtischgespräche machen vor allem deutlich wie wichtig der Austausch und fachlicher Input für die weitere Entwickung der Gemeinde sind. Die globalen Aufgaben wie Klima- und Artenschutz auf die lokale Ebene herunterzubrechen liegt in der Verantwortung aller politischen Akteure und Bürger.

Unser Ziel und Beitrag als BUND Ortsgruppe, ist es eine offene Diskussion auf kommunaler Ebene zu führen und die Entscheidungen stets unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu betrachten und zu hinterfragen.
Dazu gehört auch und vor allem auch, konkrete Wege und Lösungen für die Zukunft aufzuzeigen. Diese Schritte gemeinsam zu diskutieren und sich zusammen auf den Weg zu machen, wird den nächsten Stammtisch mit Diskussionen sicher wieder beleben.

Alle interessierten Bürger und Engagierte sind herzlich dazu eingeladen

MIT ZU MACHEN

Ein gutes Format - der Stammtisch Natur-Umwelt

Das gemeinsame Treffen von BUND Ortsgruppe und BI Zukunftsforum soll mit weiteren Partnern bzw. Vereinen fortgeführt werden.
Viele Themen in Grenzach-Wyhlen brauchen die Vernetzung unterschiedlicher Akteure.

Der nächste Termin ist voraussichtlich am 28.November 2019.

Presse Badische Zeitung "Bürger und naturschützer wollen in Grenzach .."

Danke an die Helfer beim RhineCleanUp


Zum zweiten Mal fand am Rhein die wohl größte Müllaktion Europas statt. Bundesweit haben mehr als 20.000 Freiwillige an beiden Rheinufern tonnenweise Müll gesammelt.

Badische Zeitung "Am Rhein entlang sackweise Müll"

17. Juni 2019

Wie bringt man Mensch und Natur in Grenzach-Wyhlen zusammen?

Der Runde Tisch vom BUND hat gezeigt, dass es viele gemeinsame Themen gibt, um in der Gemeinde Natur- und Umweltschutz umzusetzen und weiter zu entwickeln. Wie die eingangs gestellte Frage beantwortet wird, darum wird es in den nächsten Runden gehen, wenn die Schwerpunkte weiter bearbeitet werden.

Neben der globalen Problematik des Artenschwunds, hier insbesondere das Insektensterben, was gesamtwirtschaftlich große Folgen haben könnte, ging es in der Gesprächsrunde vor allem um konkrete Probleme und Lösungsansätze vor Ort. Die 15 Teilnehmer des Runden Tisch, der von Boris Krause und Irene Blaha moderiert wurde, sehen eine wichtige lokale Einflussgröße in der Gemeindeverwaltung und den Entscheidungen des Gemeinderates, der ja in drei Wochen neu gewählt wird.
So können z.B. die Zunahme der Schotter-Steingärten sehr viel stärker thematisiert und gesteuert werden, die nachweislich negative Auswirkungen auf Mikroklima und Artenvielfalt haben.
Der NABU und BUND wollen besser vernetzen von Wissen und Kompetenzen stärker bündeln. Der Runde Tisch war ein guter weiterer Schritt, um Natur und Mensch in ihrem Widersprüchlichkeit zusammenzubringen.

Weitere Infos unter bund-gw(at)gmx.de

3. November 2018

Neuer Vorstand der Ortsgruppe

Die Ortsgruppe hat nach einer Satzungsänderung einen neuen dreiköpfigen Vorstand gewählt.
Großen Dank und Respekt an Herwig Eggers, der die Geschicke und Projekte in den letzten Jahrzehnten geprägt und bestimmt hat.


Auf der vergangenen Jahreshauptversammlung der BUND Ortsgruppe wurde der alte Vorstand entlastet. Neben dem  Tätigkeitsbericht der vergangenen Themen und Projekte ging es bei der Jahreshauptversammlung vor allem um die zukünftige Arbeit der Ortsgruppe. Hierfür gab es einen neuen Satzungsbeschluß, der anstatt der hierarchischen Struktur, nun einen dreiköpfigen gleichberechtigten Vorstand vorsieht.
Das Dreierteam teilt sich nun die zukünftigen Aufgaben und Projekte. Neben der Fortführung bestehender Projekte wie Biotoppflege, Stellungnahmen und die Betreuung der Kindergruppe, besteht die Herausforderung darin wieder mehr Mitglieder und Interessierte für die Arbeit des BUND zu motivieren und zu gewinnen. Mehr Infos hier.

Quelle: http://www.grenzach-wyhlen-bund.de/aktuell/